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Museumsschiff Rickmer Rickmers: Tickets kaufen und Preise im Überblick

Wer zur Rickmer Rickmers will, hat meist schon das Bild im Kopf: ein grüner Dreimaster an den Landungsbrücken, gelbe Schornsteine, dicke Wanten, Möwen über dem Hafen. An Bord wartet aber kein Museum nach dem üblichen Schema.

Museumsschiff Rickmer Rickmers: Tickets kaufen und Preise im Überblick

Das Schiff von 1896 ist ein historischer Arbeitsort aus Stahl, Holz, engen Durchgängen und steilen Treppen – mit eigenen Öffnungszeiten, Tarifen und Regeln für Gruppen.

Tickets und Preise

Tickets buchen — ab 12 €
OptionArtAb
Hamburg: RICKMER RICKMERS Museum Entry Ticketcruiseab 7 €
Adultsofficial ticketab 8.45 €

Preise geprüft am 16. Juli 2026 · aktueller Preis auf der Partnerseite.

Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.

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Tickets kaufen für das Museumsschiff Rickmer Rickmers ist unkompliziert, wenn man die passende Besuchsform vorher klärt. Einzelbesuch, Familienkarte, Hamburg-Card, Kombiticket mit dem Michel oder Führung: Die Unterschiede sind nicht groß, aber sie entscheiden darüber, ob der Besuch an der Kasse beginnt oder bereits entspannt vorbereitet ist.

Öffnungszeiten und Anfahrt zum schwimmenden Wahrzeichen an den Landungsbrücken

Die RICKMER RICKMERS liegt fest vertäut an den Hamburger Landungsbrücken, am Ponton 1a in 20359 Hamburg. Zentraler geht es im Hafen kaum: Zwischen Fähren, Barkassen, Ausflugsschiffen und dem ständigen Strom von Menschen über die Brücken liegt der Dreimaster dort, wo Hamburg sich am unmittelbarsten wie Hafenstadt anfühlt.

Geöffnet ist das Museumsschiff täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Kasse schließt bereits um 17:30 Uhr. Wer erst gegen Abend kommt, sollte das ernst nehmen: Ein Besuch in den letzten Minuten wird dem Schiff nicht gerecht. Die Decks, die Mannschaftsbereiche und die Ausblicke brauchen Zeit – auch weil man sich an Bord nicht einfach im Tempo eines glatten Museumsflurs bewegt.

Bei Abendveranstaltungen, geschlossenen Gesellschaften oder besonderen Terminen können die Zeiten abweichen. Vor allem dann, wenn der Hamburg-Besuch um den Sonnenuntergang, eine Hafenrundfahrt oder einen Konzertabend herum geplant wird, lohnt ein Blick auf die aktuellen Angaben des Betreibers.

Die Rickmer Rickmers liegt mitten in der Stadt – ihr Besuch funktioniert trotzdem besser, wenn man ihm einen eigenen Zeitblock gibt.

Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die vernünftigste Wahl. Die Station Landungsbrücken wird von S- und U-Bahn angefahren; auch von Baumwall aus ist der Weg gut zu bewältigen. Vom Ausgang führt die Strecke über die Brücke zum Ponton. Wer ohnehin mit einer HADAG-Fähre unterwegs ist, landet ebenfalls mitten im Geschehen.

Mit dem Auto anzureisen, ist möglich, aber nicht besonders reizvoll. Rund um die Landungsbrücken sind Parkplätze knapp, die Verkehrsführung ist touristisch geprägt und das Schiff selbst beginnt dort, wo die Stadt zu Fuß angenehmer wird. Für Kinderwagen, großes Gepäck oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollte die Strecke zum Ponton ohnehin vorab mitgedacht werden.

Eintrittspreise für Erwachsene, Kinder, Ermäßigte und Familien im Detail

Die Eintrittspreise der Rickmer Rickmers sind überschaubar. Entscheidend ist, ob man allein, als Familie, mit einer größeren Gruppe oder mit Hamburg-Card kommt. Der reguläre Erwachseneneintritt beträgt 7 Euro. Ab sechs Personen wird ein Gruppentarif berechnet, und auch mit Hamburg-Card gilt in mehreren Kategorien ein reduzierter Preis.

Schülerinnen, Schüler und Studierende zahlen weniger als Erwachsene. Für Familien ist die Familienkarte meist die stimmigste Lösung, sobald mehr als ein Kind mit an Bord kommt: Sie gilt für zwei Erwachsene mit eigenen Kindern bis einschließlich 14 Jahre.

TicketkategorieEinzelpreisGruppe ab 6 PersonenMit Hamburg-Card
Erwachsene7,00 €6,00 €6,00 €
Schülerinnen, Schüler und Studierende6,00 €5,00 €5,00 €
Kinder von 4 bis 12 Jahren5,00 €4,00 €4,00 €
Familienkarte: 2 Erwachsene mit Kindern bis 14 Jahre18,00 €
Menschen mit Behinderung5,00 €5,00 €

Bei der Familienkarte lohnt es sich, kurz zu rechnen statt reflexhaft Einzeltickets zu wählen. Zwei Erwachsene und zwei Kinder kommen einzeln auf einen höheren Betrag als mit der gemeinsamen Karte. Für einen Ausflug mit den eigenen Kindern ist sie deshalb nicht bloß ein netter Sondertarif, sondern die naheliegende Wahl.

Für Kinder unter vier Jahren ist in den vorliegenden Preisangaben keine eigene Regelung ausgewiesen. Wer mit einem Kleinkind kommt, sollte diese Frage vor dem Besuch direkt beim Betreiber oder an der Kasse klären, statt sich auf allgemeine Erfahrungen von anderen Museen zu verlassen.

Auch die Ermäßigung mit Hamburg-Card ist kein Automatismus. Die Karte muss beim Einlass vorgelegt werden können. Wer sie nur auf dem Handy gespeichert hat, sollte vorher prüfen, ob sie dort vollständig und gültig abrufbar ist. Das klingt banal, verhindert aber die unerquicklichste Art von Diskussion: jene, die direkt vor der Gangway entsteht.

Möglichkeiten zum Ticketkauf: Online-Buchung und Vorverkauf nutzen

Eintrittskarten online zu kaufen, ist für viele Besucher die angenehmste Variante. Der Rickmer-Rickmers-Vorverkauf läuft über den Ticketshop des Museumsschiffs. Damit ist das Ticket vor dem Weg zu den Landungsbrücken bereits organisiert – besonders sinnvoll an Tagen, an denen Hamburg voller Tagesgäste ist oder der Besuch in einen engen Ablauf aus Hafenrundfahrt, Michel und Abendessen passen soll.

Nach der Buchung kommt die Bestätigung üblicherweise per E-Mail. Das Ticket kann digital auf dem Smartphone vorgezeigt oder ausgedruckt werden. Der QR-Code wird am Einlass geprüft. Wer sich für die digitale Variante entscheidet, sollte den Code vorsorglich vorab öffnen oder speichern: Am Hafen ist das Mobilfunknetz zwar meist verfügbar, doch ein leerer Akku oder eine übersehene E-Mail sind unnötige Stolpersteine.

Der Ablauf ist klar und braucht keine große Vorbereitung:

1. Im Ticketshop das gewünschte Besuchsdatum auswählen.

2. Die passende Kategorie festlegen: Erwachsene, Kinder, Familienkarte, Ermäßigung oder Hamburg-Card.

3. Die Anzahl der Eintrittskarten prüfen und bei einer Ermäßigung die nötigen Nachweise bereithalten.

4. Die Buchung abschließen und die Bestätigungsmail aufbewahren.

5. Am Besuchstag das digitale oder ausgedruckte Ticket am Einlass vorzeigen.

Der Onlinekauf bedeutet nicht, dass jeder organisatorische Schritt entfällt. Je nach Besucherandrang, Einlasssituation und Veranstaltung kann es trotzdem zu kurzen Wartephasen kommen. Sein Vorteil liegt vor allem darin, dass die Kartenfrage geklärt ist und man nicht erst vor Ort zwischen Tarifen, Bargeld und passender Ticketart entscheiden muss.

Wer die Bestätigungsmail nicht sofort findet, sollte zuerst den Spam-Ordner prüfen. Gerade automatisierte Buchungsbestätigungen werden dort gelegentlich einsortiert. Ein Ausdruck ist nicht zwingend nötig, kann aber für Familien oder Gruppen praktisch sein: Eine Person behält die Unterlagen, statt dass mehrere Telefone gleichzeitig entsperrt und durchsucht werden müssen.

Vorverkauf ersetzt keine Planung – aber er nimmt dem Hafenausflug eine der unnötigsten Unwägbarkeiten.

Für spontane Besuche bleibt die Tageskasse eine Option. Dann empfiehlt es sich, den Besuch nicht auf die letzte Öffnungsphase zu verschieben. Wer erst kurz vor Kassenschluss am Ponton ankommt, nimmt sich selbst den Raum, das Schiff in Ruhe zu erkunden.

Besondere Angebote: Kombitickets mit dem Michel-Turm und Gruppenführungen

Hamburg lässt sich an einem Tag leicht überfrachten. Speicherstadt, Elbphilharmonie, Fischmarkt, Hafenrundfahrt, Michel, Landungsbrücken: Alles liegt vermeintlich nah beieinander, und am Ende wird aus dem Stadtausflug ein Rennen. Das Kombiticket von Rickmer Rickmers und Michel-Turm setzt hier sinnvoll an, weil beide Orte unterschiedliche Blicke auf dieselbe Stadt eröffnen.

Für Erwachsene ab 16 Jahren kostet das Kombiticket 10 Euro, für Kinder von 6 bis 15 Jahren 7 Euro. Es ist ab Kaufdatum ein Jahr gültig. Das schafft Freiraum: Der Turmbesuch muss nicht zwangsläufig am selben Tag stattfinden wie der Gang über das Schiff. Bei Hamburger Wetter ist das mehr als nur ein Komfortdetail. Man kann die Reihenfolge nach Sicht, Wind und Lust entscheiden, statt sich an einen starren Tagesplan zu ketten.

Der Michel liefert den weiten Blick über Stadt und Hafen. Die Rickmer Rickmers liefert das Gegenteil: Nähe zum Material, zur Enge der Kojen, zum Alltag an Bord und zur körperlichen Arbeit auf einem Segelschiff. Zusammen passen beide Orte besser, als es der Begriff „Kombiticket“ vermuten lässt.

Für Gruppen gibt es Führungen, die zusätzlich zum regulären Gruppeneintritt 75 Euro kosten. Eine Führung dauert etwa eine Stunde und ist auf höchstens 25 Personen pro Termin angelegt. Das ist für Schulklassen, Vereine, Betriebsausflüge oder Reisegruppen oft die bessere Form als ein freier Rundgang, weil viele Details an Bord ohne Erklärung zwar sichtbar, aber nicht automatisch verständlich sind.

Bei der Planung gelten drei Punkte:

  • Gruppenführungen müssen mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin schriftlich per E-Mail angefragt werden.
  • Der reguläre Gruppentarif greift ab sechs Personen.
  • Die Führungsgebühr ist vor Ort bar zu bezahlen.

Gerade der letzte Punkt verdient Aufmerksamkeit. Gruppen organisieren Tickets heute oft zentral, zahlen digital und verteilen Kosten später. Für die Führung braucht es dennoch Bargeld vor Ort. Wer das früh in die Organisation einbaut, vermeidet, dass kurz vor Beginn jemand durch die Landungsbrücken ziehen muss, um noch einen Geldautomaten zu suchen.

Ein bestätigtes Audioguide-Angebot ist in den vorliegenden Informationen nicht ausgewiesen. Wer lieber individuell unterwegs ist, sollte sich deshalb nicht auf ein solches Angebot verlassen, sondern vorab direkt beim Betreiber nachfragen. Der freie Rundgang funktioniert auch ohne zusätzliche Technik – vorausgesetzt, man bringt Zeit und die Bereitschaft mit, nicht nur die großen Decks, sondern auch die engeren Bereiche bewusst anzusehen.

Wichtige Hinweise zu Barrierefreiheit, Zahlungsmodalitäten und Besuchsablauf

Die Rickmer Rickmers ist ein historisches Schiff, keine nachträglich geglättete Erlebniswelt. Genau darin liegt ihr Reiz – und genau darin liegt ihre Grenze. Einen barrierefreien Zugang gibt es nicht. Steile Treppen, schmale Passagen und verschiedene Decksebenen prägen den Rundgang. Für Menschen im Rollstuhl, mit deutlicher Gehbeeinträchtigung oder mit Kinderwagen ist ein Besuch an Bord daher nur sehr eingeschränkt beziehungsweise nicht geeignet.

Das sollte nicht erst am Ponton entschieden werden. Wer unsicher ist, ob die eigenen Voraussetzungen oder die einer Begleitperson zum Schiff passen, klärt die Möglichkeiten besser vorab direkt mit dem Museum. Ein historisches Segelschiff lässt sich nicht mit einem modernen Ausstellungshaus vergleichen, in dem Aufzug, breite Wege und stufenlose Übergänge selbstverständlich sind.

Das Schiff ist kein Hindernisparcours, aber es verlangt Trittsicherheit und einen realistischen Blick auf die eigenen Möglichkeiten.

Auch Familien sollten sich den Besuch konkret vorstellen. Kleinere Kinder finden Masten, Taue und die ungewohnte Enge häufig spannender als jede Vitrine. Gleichzeitig brauchen sie auf Treppen und an Übergängen Aufmerksamkeit. Die Rickmer Rickmers ist kein Ort, an dem man Kinder einfach vorausrennen lässt. Wer sich darauf einstellt, erlebt genau das, was den Besuch stark macht: ein Schiff, das nicht dekorativ nachgebaut wurde, sondern sich in seiner echten Struktur erschließt.

Bei den Zahlungsmodalitäten ist zwischen Eintritt und Führung zu unterscheiden. Für Gruppenführungen ist die Barzahlung vor Ort ausdrücklich vorgesehen. Für den regulären Museumseintritt finden sich keine verbindlichen Angaben dazu, ob an der Tageskasse ausschließlich bar oder auch mit Karte gezahlt werden kann. Wer nicht online bucht, nimmt daher besser ausreichend Bargeld mit oder erkundigt sich vorher.

An Bord gibt es zudem ein Restaurant, das nicht über den Museumseingang zugänglich ist. Restaurantgäste nutzen einen separaten Zugang und müssen sich vorher anmelden. Das ist relevant für alle, die Museumsbesuch und Essen verbinden möchten: Erst aufs Schiff, dann spontan zum Tisch hinüberwechseln, funktioniert nicht zwangsläufig. Mit einer Reservierung wird aus dem Ausflug dagegen ein stimmiger Hafenmittag statt einer improvisierten Suche nach einem freien Platz.

Ein Besuch, der mehr braucht als einen Blick vom Kai

Die Rickmer Rickmers wird von vielen Menschen fotografiert, ohne dass sie je an Bord gehen. Vom Kai aus ist sie ein Wahrzeichen. Erst hinter dem Einlass wird sie als Schiff begreifbar: als Ort der Arbeit, der Hierarchien, der engen Räume und des Lebens auf See. Das ist der Unterschied zwischen einem hübschen Hafenmotiv und einem Museumsbesuch, der im Gedächtnis bleibt.

Wer Tickets kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Preis schauen. Die Familienkarte kann sinnvoller sein als mehrere Einzelkarten, die Hamburg-Card reduziert in vielen Kategorien den Eintritt, und das Kombiticket mit dem Michel lohnt sich für alle, die Hafen und Stadt aus zwei völlig verschiedenen Perspektiven sehen wollen. Gruppen wiederum profitieren von einer rechtzeitig angefragten Führung, wenn sie nicht bloß über Deck laufen, sondern die Geschichte des Schiffs einordnen möchten.

Mit etwas Vorbereitung bleibt am Ende das Wesentliche übrig: auf dem Oberdeck stehen, über die Elbe schauen, die Takelage über sich sehen und merken, dass Hamburgs maritime Geschichte nicht nur in großen Ausstellungshallen steckt. Manchmal liegt sie, grün gestrichen und fest vertäut, direkt am Ponton.

Häufige Fragen

Wann hat das Museumsschiff Rickmer Rickmers geöffnet?
Das Schiff ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, wobei die Kasse bereits um 17:30 Uhr schließt.
Wie viel kostet der Eintritt für Erwachsene?
Der reguläre Erwachseneneintritt liegt bei 7,00 Euro, mit einer Hamburg-Card oder in einer Gruppe ab sechs Personen bei 6,00 Euro.
Gibt es ein Kombiticket mit einer anderen Sehenswürdigkeit?
Ja, es gibt ein Kombiticket mit dem Michel-Turm, das für Erwachsene ab 16 Jahren 10,00 Euro und für Kinder von 6 bis 15 Jahren 7,00 Euro kostet.
Ist das Museumsschiff barrierefrei zugänglich?
Nein, aufgrund der historischen Struktur mit steilen Treppen und schmalen Passagen gibt es keinen barrierefreien Zugang.
Wie lange im Voraus müssen Gruppenführungen angefragt werden?
Gruppenführungen müssen mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin schriftlich per E-Mail angefragt werden.