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Water World Eintritt: 4 Details zu Preisen und Ticketoptionen

Wer zum ersten Mal einen Besuch im Wasserpark Water World in Lloret de Mar plant, steht schnell vor einer Preisstruktur, die auf den ersten Blick komplexer wirkt, als sie tatsächlich ist.

Water World Eintritt: 4 Details zu Preisen und Ticketoptionen

Die Eintrittspreise für die Saison 2026 folgen einer klaren Logik: Sie staffeln sich nach Körpergröße, lassen sich optional mit einem Bustransfer kombinieren und können durch gezielte Rabatte spürbar gesenkt werden. Wer vor dem Klick auf das Ticket weiß, welche Größengrenze greift und welche Zusatzleistungen den Parkeintritt bereits enthalten, spart nicht nur Geld, sondern auch Diskussionen am Eingang.

Tickets und Preise

Water World

4,1/5 · 410 BewertungenPreise geprüft am 16. Juli 2026Kurzfristig verfügbar
OptionArtAb
Eintrittskarte — morgen verfügbarGetYourGuideEintrittskarteab40 €Tickets buchen
Offizielles Ticket — Kinder unter 0,80 mOfficialoffizielles TicketTickets buchen

An der KasseErwachsene40 €Kind25 €Ermäßigt25 €Offizielle Website — waterworld.es

Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.Partnerlink — GetYourGuide-Tickets

Entscheidend ist dabei weniger die Suche nach dem nominell billigsten Ticket als die richtige Kombination für die eigene Gruppe. Ein Kind unter 80 Zentimetern fällt in eine andere Kategorie als ein Kind knapp über dieser Grenze. Ein Fast Pass macht den Tag an einem stark besuchten Termin angenehmer, ersetzt aber nicht den Eintritt. Und beim Bustransfer sollte nicht nur der Preis, sondern auch der konkrete Abfahrtsort berücksichtigt werden. Dieser Überblick ordnet die wichtigsten Bausteine – Körpergrößentarife, Bustransfer, Fast Pässe sowie Rabatte und Saisonkarten – in einer Reihenfolge, die der natürlichen Planungslogik folgt.

Preisstruktur nach Körpergröße und Alter: Wer zahlt was?

Die regulären Eintrittspreise richten sich in erster Linie nach der Körpergröße. Das ist bei einem Wasserpark naheliegend: Viele Rutschen und andere Attraktionen haben Mindestgrößen, und die Preiskategorien orientieren sich an denselben Schwellen. Für die Preisberechnung zählt damit nicht einfach das Alter des Kindes, sondern die beim Eintritt relevante Körpergröße.

Eine wichtige Ausnahme gilt für Senioren ab 65 Jahren. Sie erhalten unabhängig von ihrer Körpergröße den ermäßigten Tarif. Die reguläre Preisstaffel für die Saison 2026 sieht so aus:

KategorieEintrittspreis
Über 1,20 m Körpergröße40,00 €
0,80 m bis 1,20 m sowie Senioren ab 65 Jahren25,00 €
Unter 80 cm0,00 €

Kinder unter 80 Zentimetern haben freien Eintritt. Gerade bei Familien mit Kleinkindern wird diese Kategorie leicht übersehen, weil bei der Buchung oft zunächst nur nach Erwachsenen und Kindern gefragt wird. Wer online reserviert, sollte deshalb die Größenangaben nicht nebenbei eintragen, sondern vor dem Kauf noch einmal überprüfen.

Die Messung erfolgt am Eingang. Deshalb lohnt es sich, das eigene Kind vor der Anreise korrekt zu vermessen – möglichst ohne Schuhe und mit einer geraden Haltung. Ein Kind, das zu Hause mit Sandalen gerade noch unter der Grenze liegt, wird am Eingang nicht automatisch in die günstigere Kategorie eingeordnet. Entscheidend ist die tatsächliche Messung vor Ort. Zwischen zwei Kategorien sollte man bei der Budgetplanung daher vorsichtshalber mit dem höheren möglichen Preis rechnen.

Die Körpergröße beeinflusst außerdem nicht nur den Eintrittspreis. Sie kann auch darüber entscheiden, welche Rutschen und Fahrgeschäfte genutzt werden dürfen. Ein günstigeres Ticket bedeutet also nicht zwingend, dass ein kleineres Kind alle Bereiche des Parks nutzen kann. Bei jüngeren Kindern gehört deshalb zur Preisplanung immer auch die Frage, welche Attraktionen realistisch infrage kommen. Für den Aufenthalt sind flache Becken, Familienbereiche und kindgerechte Wasserangebote oft wichtiger als die großen Rutschen, für die ohnehin Mindestgrößen gelten.

Was im Eintritt enthalten ist

Der reguläre Eintritt umfasst den Zugang zu den regulären Attraktionen, den Liegewiesen, den Umkleiden und den Duschen sowie den Aufenthalt während des gesamten Öffnungstags. Damit ist der eigentliche Parkbesuch abgedeckt. Nicht automatisch enthalten sind Zusatzangebote wie die Fast Pässe, die Premium Zone oder besondere Verpflegungspakete.

Das klingt selbstverständlich, ist bei der Kalkulation aber ein wichtiger Unterschied. Ein günstiges Basisticket kann am Ende deutlich teurer werden, wenn für mehrere Personen zusätzlich bevorzugter Zugang, ein VIP-Bereich und weitere Leistungen gebucht werden. Umgekehrt ist nicht jede Zusatzleistung für jede Gruppe sinnvoll. Wer vor allem baden, sonnen und einige Attraktionen nutzen möchte, kommt möglicherweise mit dem regulären Eintritt aus. Wer an einem sehr vollen Tag möglichst viele Rutschen schaffen will, bewertet den Fast Pass anders.

Die Preise staffeln sich in erster Linie nach der Körpergröße – das macht die Planung transparenter, erfordert aber eine ehrliche Messung vorab.

Für Senioren ab 65 Jahren gilt unabhängig von der Körpergröße der ermäßigte Tarif von 25,00 €. Diese Regelung wird am Eingang in der Regel gegen Vorlage eines Ausweises geprüft. Ein entsprechendes Dokument sollte deshalb griffbereit sein und nicht im Koffer oder im abgeschlossenen Gepäckfach des Mietwagens liegen.

Familien mit Teenagern müssen außerdem beachten, dass größere Kinder denselben Preis wie Erwachsene zahlen. Wer mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern im Alter zwischen 0,80 m und 1,20 m kommt, zahlt regulär 130,00 €. Die korrekte Aufteilung lautet: 40,00 € je Erwachsenem und 25,00 € je Kind. Zwei Erwachsene kosten also zusammen 80,00 €, die beiden Kinder weitere 50,00 €. Gerade bei dieser Konstellation zeigt sich, warum ein pauschaler „Familienpreis“ nicht einfach aus dem Alter der Kinder abgeleitet werden kann.

Anreise leicht gemacht: Ticket-Optionen inklusive Bustransfer

Viele Besucher kommen nicht mit dem eigenen Auto, sondern nutzen organisierte Transfers von der Costa Brava. Der Wasserpark bietet dafür kombinierte Tickets an, die Eintritt und Bustransfer bündeln. Für Urlauber ohne Mietwagen kann diese Variante interessant sein, weil sie die Anreise und die Rückfahrt in eine gemeinsame Buchung bringt.

VarianteÜber 1,20 mBis 1,20 m
Regulärer Eintritt40,00 €25,00 €
Eintritt inklusive Bus50,00 €35,00 €

Der Aufschlag für den Bustransfer beträgt damit 10,00 € pro Person. Bei einer größeren Familie summiert sich dieser Betrag schnell: Für vier Personen kommen zusätzlich 40,00 € zusammen, bei sechs Personen bereits 60,00 €. Dem steht der Vorteil gegenüber, sich weder um Parkplätze noch um die genaue Fahrtstrecke kümmern zu müssen.

Vor dem Kauf sollte allerdings geprüft werden, ob der gewünschte Abfahrtsort tatsächlich von der ausgewählten Transferoption abgedeckt wird. Je nach Ticket, Anbieter und Buchungsweg können unterschiedliche Haltestellen oder Abfahrtspläne gelten. Ob ein Bustransfer aus einem bestimmten Urlaubsort eingeschlossen ist, lässt sich daher nicht pauschal für alle Destinationen der Region annehmen. Maßgeblich sind die Angaben in den konkreten Buchungsdetails.

Wer in Lloret de Mar selbst oder in einem anderen Ort an der Costa Brava übernachtet, sollte deshalb drei Punkte miteinander abgleichen:

  • Liegt der eigene Urlaubsort auf der angegebenen Transferroute?
  • Gibt es eine Haltestelle in der Nähe oder ist ein zusätzlicher Weg nötig?
  • Sind Hin- und Rückfahrt für den gewünschten Besuchstag vorgesehen?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich beurteilen, ob das Kombiticket wirklich bequem ist. Ein Transfer, der nur von einem weiter entfernten Ort startet, kann den organisatorischen Vorteil schnell wieder relativieren. Umgekehrt kann der Bus für Familien mit kleinen Kindern die entspanntere Lösung sein, wenn kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung steht und niemand nach einem langen Tag im Wasserpark noch fahren möchte.

Für Familien mit kleinen Kindern, die in der Mittagshitze keinen eigenen Transfer organisieren wollen, ist die Busvariante oft die stressärmste Lösung. Der Aufpreis von 10,00 € pro Person fällt dabei weniger ins Gewicht als die Frage, wie man abends müde und nass wieder zurückkommt. Wer dagegen einen Mietwagen hat oder bereits einen Hotelshuttle nutzen kann, braucht die Busoption möglicherweise nicht. In diesem Fall ist das reguläre Ticket günstiger und lässt mehr Spielraum bei der Rückfahrt.

Auch die Tagesplanung spielt eine Rolle. Ein organisierter Bus legt die Rückkehrzeit in der Regel stärker fest als das eigene Auto. Das kann angenehm sein, weil die Abreise nicht ständig neu organisiert werden muss. Es kann aber unpraktisch werden, wenn die Familie länger im Park bleiben oder früher zurückfahren möchte. Beim Vergleich von water world lloret de mar tickets sollte deshalb nicht nur der nominelle Preis, sondern auch diese unterschiedliche Flexibilität betrachtet werden.

Wartezeiten minimieren: Fast Pässe und VIP-Zonen im Detail

Im Hochsommer bilden sich an beliebten Attraktionen schnell Schlangen. Besonders an stark besuchten Tagen kann die Wartezeit an einzelnen Rutschen deutlich länger sein als die eigentliche Fahrt. Der Park bietet deshalb zwei Fast-Pass-Stufen sowie eine buchbare Premium-Zone an. Alle drei Optionen sind Zusatzleistungen und enthalten keinen regulären Parkeintritt.

  • Fast Pass Water World: 25,00 € pro Person. Er reduziert die Wartezeiten an ausgewählten Attraktionen und bringt vor allem bei stark frequentierten Rutschen einen spürbaren Zeitvorteil.
  • Fast Pass Premium: 35,00 € pro Person. Diese erweiterte Variante richtet sich an Besucher, die an besonders vollen Tagen mehr Attraktionen mit kürzeren Wartezeiten nutzen möchten.
  • Premium Zone (VIP): 70,00 € für bis zu sechs Personen. Zum Angebot gehören eine Flasche Cava, Süßigkeiten für die Gruppe sowie 20 % Rabatt in Restaurants und Shops.

Wichtig bei der Kalkulation: Weder der Fast Pass noch die Premium Zone ersetzen das Eintrittsticket. Wer am Schalter oder Eingang nur den Fast Pass vorlegt, hat damit keine gültige Eintrittskarte für den Park. Beide Bausteine müssen separat oder als Bestandteil eines ausdrücklich ausgewiesenen Kombipakets erworben werden.

Die Fast-Pass-Optionen kommen vor allem an Spitzentagen zwischen Mitte Juli und Mitte August zum Tragen. In dieser Zeit können die regulären Warteschlangen bei beliebten Rutschen eine Stunde überschreiten. Das bedeutet nicht, dass jede Attraktion den gesamten Tag über gleich voll ist. Früh am Morgen, während der üblichen Essenszeiten oder gegen Ende des Besuchstags können sich die Wartezeiten verändern. Wer ohne Fast Pass kommt, kann den Tag daher ebenfalls taktisch planen: zuerst die besonders beliebten Rutschen, später die weniger stark nachgefragten Bereiche.

Fast Pass und Premium Zone sind keine Eintrittskarten, sondern ergänzende Leistungen – der reguläre Parkeintritt wird immer separat berechnet.

Fast Pass oder Premium Zone?

Die beiden Angebote lösen unterschiedliche Probleme. Der Fast Pass ist in erster Linie eine Zeitersparnis. Er richtet sich an Besucher, die möglichst viele Fahrgeschäfte nutzen möchten und dafür bereit sind, pro Person einen festen Aufpreis zu zahlen. Bei einer Familie mit mehreren Personen wächst der Gesamtbetrag entsprechend schnell. Deshalb sollte vorher klar sein, dass die Gruppe tatsächlich viele der eingeschlossenen Attraktionen nutzen will.

Die Premium Zone ist dagegen stärker auf Komfort und gemeinsames Nutzen ausgelegt. Bei voller Auslastung von sechs Personen kostet sie weniger als zwölf Euro pro Person. Die enthaltenen Leistungen – Cava, Süßigkeiten sowie Rabatte in Restaurants und Shops – machen sie vor allem für Gruppen interessant, die einen längeren Tag im Park planen und einen festen Rückzugsort oder zusätzliche Annehmlichkeiten schätzen.

Für Alleinreisende oder Paare ohne Kinder ist die Premium Zone rechnerisch weniger attraktiv, wenn die Gruppenleistung nicht vollständig genutzt wird. In dieser Konstellation kann der Fast Pass Premium die passendere Ergänzung sein, sofern kurze Wartezeiten im Mittelpunkt stehen. Für eine Familie oder eine Freundesgruppe kann die Rechnung anders aussehen: Der Preis der Premium Zone verteilt sich auf mehrere Personen, während der Fast Pass für jedes Gruppenmitglied einzeln anfällt.

Die Entscheidung sollte außerdem nicht nur vom stärksten Besuchstag abhängen. Wer außerhalb der Hauptsaison reist oder nur einige Stunden bleiben möchte, benötigt möglicherweise keinen bevorzugten Zugang. Wer dagegen einmalig in der Hauptsaison zu Water World fährt und an diesem Tag möglichst viel erleben möchte, kann durch die Zeitersparnis mehr Nutzen aus dem Eintritt ziehen.

Sparpotenziale nutzen: Rabatte für Familien und Menschen mit Behinderung

Die regulären Tarife lassen sich bei Vorlage entsprechender Nachweise senken. Zwei Gruppen profitieren besonders von den ausgewiesenen Ermäßigungen:

  • Menschen mit anerkannter Behinderung: Bei einem Grad der Behinderung von mindestens 33 % verringert sich der Standardtarif um 5,00 €. Ab einem Grad von 65 % beträgt der Rabatt 10,00 €.
  • Kinderreiche Familien und alleinerziehende Familien: Pro Person wird ein Nachlass von 5,00 € auf den Standardtarif gewährt.

Der Rabatt wird vor Ort nach Vorlage der entsprechenden Nachweise gewährt. Wer den Preis bereits vor der Reise kalkulieren möchte, sollte die Dokumente deshalb zu Hause bereitlegen und bei der Anreise griffbereit mitnehmen. Ohne den erforderlichen Nachweis kann der Nachlass am Eingang möglicherweise nicht berücksichtigt werden – auch dann nicht, wenn die formale Berechtigung grundsätzlich besteht.

Dabei ist es sinnvoll, die Ermäßigungen nicht mit der Körpergrößenstaffelung zu verwechseln. Ein Kind unter 80 Zentimetern hat bereits freien Eintritt. Ein Rabatt auf den Standardtarif verändert diese Kategorie nicht automatisch und sollte auch nicht doppelt eingerechnet werden. Bei Kindern zwischen 0,80 m und 1,20 m ist dagegen der ermäßigte Preis von 25,00 € die Ausgangsbasis. Für Personen über 1,20 m gilt der Standardtarif von 40,00 €, sofern keine andere Berechtigung nachgewiesen wird.

Familien, die mehrere Vergünstigungen gleichzeitig in Anspruch nehmen könnten, sollten am Eingang gezielt nachfragen, wie diese miteinander verrechnet werden. Nicht jede Ermäßigung lässt sich automatisch kombinieren. Die konkrete Preisberechnung kann davon abhängen, welche Kategorie für die jeweilige Person ohnehin gilt und welche Nachweise vorgelegt werden.

Für Eltern, die mit drei oder vier Kindern anreisen, summiert sich der Familienrabatt schnell zu einem zweistelligen Betrag. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Kindern über 1,20 m zahlt regulär 200,00 €. Mit einem Familienrabatt von 5,00 € pro Person sinkt der Gesamtpreis auf 175,00 €. In dieser Beispielrechnung wird deutlich, dass der Nachlass auf jede einzelne Person angewendet wird und nicht nur auf einen Familienanteil.

Noch stärker verändert sich die Summe, wenn eines der Kinder unter 1,20 m bleibt. Dann wird für dieses Kind zunächst der niedrigere Körpergrößentarif angesetzt. Liegt ein weiteres Kind sogar unter 80 Zentimetern, entfällt für dieses Kind der Eintritt vollständig. Die genaue Gruppensumme sollte daher immer aus den einzelnen Personen berechnet werden, statt nur mit einem pauschalen Familienpreis zu arbeiten.

Langfristig planen: Die verschiedenen Saisonkarten im Vergleich

Wer nicht nur einmal, sondern regelmäßig kommt – etwa während eines längeren Sommerurlaubs an der Costa Brava – sollte die Saisonkarten in Betracht ziehen. Sie decken die gesamte Saison 2026 ab und unterscheiden sich vor allem in Preis, Komfort und Zusatzleistungen.

KartePreis abWas sie leistet
Dream94,00 €Standardzugang zum Park während der gesamten Saison
Excellenceab 104,00 €Erweiterter Leistungsumfang gegenüber der Dream-Karte
Infinityab 134,00 €Umfangreichster Leistungsumfang der drei Karten

Die Dream-Karte ist die naheliegende Einstiegsvariante für Besucher, die mehr als einmal kommen möchten, aber keine umfangreichen Zusatzleistungen benötigen. Die Excellence-Karte liegt preislich nur etwas höher und kann für Familien interessant sein, wenn die zusätzlichen Komfortleistungen tatsächlich genutzt werden. Die Infinity-Karte richtet sich an Vielnutzer, die während der gesamten Saison wiederholt in den Park gehen und den größten Leistungsumfang suchen.

Bei der Amortisationsrechnung muss man genau hinschauen. Zwei Einzeltickets für Personen über 1,20 m kosten jeweils 40,00 €, zusammen also 80,00 €. Damit bleibt die Summe zunächst unter dem Preis der Dream-Karte. Erst ab dem dritten Eintrittstag beginnt die Saisonkarte ihren Preisvorteil auszuspielen. Für zwei Erwachsene, die den Park mindestens dreimal besuchen, kann sich die Dream-Variante deshalb bereits rechnen.

Bei Kindern und Senioren fällt die Rechnung anders aus, weil der reguläre Einzelpreis in diesen Kategorien 25,00 € beträgt. Eine Saisonkarte ist für diese Personen nicht automatisch ab dem dritten Besuch günstiger. Auch hier sollte der voraussichtliche Gesamtpreis anhand der tatsächlichen Personenkategorie berechnet werden. Familien, die mit unterschiedlich großen Kindern reisen, können nicht einfach die Erwachsenenrechnung auf alle Mitglieder übertragen.

BesuchsprofilTendenziell passende Option
Ein einzelner Besuch, kein ZusatzkomfortReguläres Tagesticket
Mehrere Besuche, Schwerpunkt auf dem ParkeintrittDream
Mehrere Besuche mit zusätzlichen KomfortwünschenExcellence
Viele Besuche über die gesamte SaisonInfinity

Für die Wahl der passenden Saisonkarte lohnt sich eine ehrliche Selbsteinschätzung. Wer den Park während eines kurzen Aufenthalts nur einmal besuchen möchte, ist mit dem Tagesticket meist übersichtlicher unterwegs. Wer zwei Besuche plant, sollte den Saisonkartenpreis mit der Summe der individuellen Eintritte vergleichen. Ab drei Besuchen kann die Dream-Karte für Erwachsene attraktiver werden, während sich bei Kindern und Senioren eine eigene Rechnung lohnt.

Familien, die mit ihren Kindern mehrfach kommen, liegen mit der Excellence-Karte möglicherweise richtig, wenn die zusätzlichen Leistungen gegenüber der Dream-Stufe regelmäßig genutzt werden. Wer dagegen vier oder fünf Besuche während der Saison einplant, sollte auch die Infinity-Karte in die Berechnung einbeziehen. Ihr höherer Einstiegspreis ist nur dann sinnvoll, wenn der umfangreichere Leistungsumfang tatsächlich zum eigenen Besuchsverhalten passt.

Was am Ende wirklich zählt

Die Preise von Water World lassen sich am einfachsten kontrollieren, wenn die einzelnen Bestandteile getrennt betrachtet werden. Zuerst wird für jede Person die richtige Körpergrößen- oder Alterskategorie bestimmt. Danach kommen – falls benötigt – Bustransfer, Fast Pass oder Premium Zone hinzu. Rabatte und Saisonkarten werden erst im nächsten Schritt gegengerechnet.

Vier Punkte entscheiden darüber, ob der Tag im Wasserpark entspannt oder stressig beginnt:

1. Online oder vor Ort kaufen. Der Online-Kauf spart in der Regel die Warteschlange am Kassenschalter und sichert den gewünschten Tag – gerade in der Hochsaison ein klarer Vorteil. Vor Ort lässt sich der Preis nicht mehr verhandeln. Wer online kauft, sollte trotzdem prüfen, ob alle Personen in der richtigen Größenkategorie erfasst sind.

2. Tagesaktuelle Angebote prüfen. Drittanbieter und gelegentliche Aktionen können den Preis senken. Wer ein bis zwei Wochen vor dem Besuch noch einmal nachsieht, hat einen besseren Überblick über die verfügbaren Varianten. Die offizielle Ticketoption sollte dabei als Vergleich dienen, damit ein scheinbarer Rabatt nicht durch ungünstige Bedingungen oder fehlende Leistungen wieder verloren geht.

3. Nachweise einpacken. Familiennachweis, Behindertenausweis oder Seniorenausweis gehören bei Anspruch auf Rabatt ins Handgepäck. Ein vergessener Nachweis kann dazu führen, dass am Eingang zunächst der volle Betrag berechnet wird. Auch bei einer Saisonkarte sollte man die Bedingungen und die erforderlichen Dokumente vor dem Kauf prüfen.

4. Busoption nur wählen, wenn sie gebraucht wird. Der Aufschlag von 10,00 € pro Person für den Bustransfer lohnt sich vor allem dann, wenn kein eigenes Auto zur Verfügung steht oder die organisierte Rückfahrt einen echten Vorteil bringt. Vor der Buchung sollte die konkrete Transferroute geprüft werden. Wer mit Mietwagen oder Hotelshuttle anreist, spart den Aufpreis und bleibt bei der Rückkehr flexibler.

Auch bei den Zusatzleistungen ist eine nüchterne Rechnung sinnvoll. Ein Fast Pass für eine Person kann den Tag deutlich angenehmer machen. Für eine große Familie vervielfacht sich der Aufpreis jedoch. Die Premium Zone wirkt bei einer Gruppe von sechs Personen anders als bei einem Paar. Und eine Saisonkarte ist erst dann ein Vorteil, wenn die geplanten Besuche tatsächlich stattfinden.

Wer den Parkbesuch in Lloret de Mar bewusst plant, mit klarer Vorstellung von Körpergrößentarif, Anreise und Zusatzleistungen, hat am Ende mehr vom Tag – und nicht weniger Geld im Portemonnaie. Die wichtigste Zahl ist dabei nicht immer der niedrigste Ticketpreis. Entscheidend ist, ob das gewählte Ticket zur Gruppe, zum Besuchstag und zur gewünschten Art von Parktag passt. Sonnencreme und Handtuch gehören ohnehin ins Gepäck; bei der Buchung sollte zusätzlich die richtige Größenkategorie stehen.

Praktische Hinweise

Währung: EUR

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Eintritt für Kinder unter 80 Zentimetern?
Kinder unter 80 Zentimetern haben freien Eintritt in den Wasserpark.
Was kostet der Bustransfer zum Wasserpark zusätzlich?
Der Aufschlag für den Bustransfer beträgt 10,00 € pro Person.
Ersetzt ein Fast Pass das reguläre Eintrittsticket?
Nein, der Fast Pass ist eine Zusatzleistung und enthält keinen Parkeintritt; das Ticket muss separat erworben werden.
Welche Ermäßigungen gibt es für Menschen mit Behinderung?
Bei einem Grad der Behinderung von mindestens 33 % reduziert sich der Standardtarif um 5,00 €, ab 65 % beträgt der Rabatt 10,00 €.
Was ist in der Premium Zone für 70,00 € enthalten?
Das Paket für bis zu sechs Personen beinhaltet eine Flasche Cava, Süßigkeiten sowie 20 % Rabatt in den Restaurants und Shops des Parks.